Meine Rückmeldung auf die zweite Sesssion in der Stadt Auschwitz

 

Es ist immer schön, alte Freunde oder Bekannte zu treffen. Auf den ersten Blick kann man bestimmen, dass die Person recht aufrichtig ist. In solchen Momenten merkst du, dass es da Gefühle der Zuneigung gibt, die gegenseitig sind. So etwas ist dieses Mal passiert.       

Ukrainisches Team am nationalen Abend

Jede neue Projektphase ist vor allem eine Explosion der Emotionen. Sie haben unterschiedliche Leistung, aber gleiche Wirkung. Das trifft ins Herz und Gehirn. Diese Emotionen gaben viele Kräfte, das Leben in vollen Zügen zu genießen und neues Wissen zu bekommen.

Alles, was wir gesehen und gehört haben wird definitiv das Thema für Disskusion und Reflexion. Die Zeit und der Ort wurden gut ausgewählt. Alles wurde von den Organisatoren dieses Teams und den Freiwilligen des Jugendzentrums, wo wir angehalten haben, bereitgestellt. Diese Leute waren die Quelle der Information und Unterstützung in den richtigen Momenten. Herzlichen Dank dafür. Denk daran, dass deine eigene Stimmung hängt nur von dir selbst ab. Man soll nie die Hoffnung verlieren!  

Unser Programm war vielfältig: das jüdische Zentrum, die Workshops und cetera. Dieser schreckliche Ort rufte das größte Gefühl hervor.

Später am Abend fühlt sich deprimierende Kühle auf der Straße an. Der Nebel begrabte die Häuser, die man mit den Händen berühren kann. So trafen wir Auschwitz, die Stadt der Tausend Leben und Millionen Toten.

Auf den ersten Blick sah es wie ein militantes Konzentrationslager aus, heuzutage gilt für die Mehrheit als nur ein Touristenlabel, ein Ort für eine nicht banale Fotokomposition. Wir haben an unsere seit Jahren gepflegte und gebrauchte Touristenkultur angewöhnt. Deshalb achten wir nicht auf unser Handeln. Wie möchten der Welt die Wahrheit zeigen, aber alles, was wir zeigen sind die Fotos im Instagram.

Wir wissen, dass damals die Leute Aufträge ausführen sollten. Sie hatten weder Dinge, noch Rechte. Sie blieben ohne Pässe. Die Menschen wurden nicht für Fashion-Look, sondern für die Einfachheit in „herumzukommen“ tätowiert. Leider heute intreressiert man sich nur für die Urheberrechtsverletzungen und für einen neuen einzigartigen Foto.

Es ist erwähnenswert, dass alles, was wir auf gigantischen Territorium gesehen haben, war eine unglaubliche Ordnung. Die Ordnung ist über alles. Ehrlich gesagt, dieser Aspekt beeindruckte mich am meisten. Ich werde nicht sagen, dass es die Erleuchtung eines positiven, professionellen, wie eines Ingenieurs ist, meins berührt dies auf seine eigene Weise. Dutzende von Luken stehen auf dem Feld wie Schiffe in der Seeschlacht. Alles ist in allen Einzelheiten durchdacht. ohne überflüssige Bewegungen und Materialien, ohne die unnötigen Toten.

Überraschenderweise jetzt, nach 70 Jahren, Löffel und Gabeln, die früher den gewöhnlichen Menschen gehörten, zu finden. Die Menschen hatten unterschiedliche Gedanken und Schicksalen, waren unterschiedlicher Größe und Gewicht. Einfach anders und doch einzigartig. Leider lebte Besteck das ganze Leben, aber nicht der getöte Mensch. Es ist traurig.

Man will solche Orte für einen Touristen schließen. Dessen ungeachtet bin ich der Auffassung, dass solche Plätze bleiben sollen. Die Menschen müssen mit eigenen Augen sehen und verstehen, was ein Mensch tun kann, um nur die Idee zu folgen. Man kann zu weit gehen, alle Grenzen der Menschheit überschreiten und das menschliche Leben abwerten.

Das ist schon passiert. Vielleicht  wird es noch passieren. Das ist das Wichtigste, an das wir uns erinnern müssen.